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09.05.2017, 14:04 Uhr | U.D Übersicht | Drucken
Spreewaldkonferenz tagte zum 10. Mal in Lübbenau
Themen waren der Zustand des Baumbestandes, die Wasserqualität und die Ausbreitung der Biberpopulation im Spreewald


Am Montag, dem 08. Mai, tagte auf Einladung der Landtagsabgeordneten Roswitha Schier die Spreewaldkonferenz nun schon zum 10. Mal in der Spreewaldstadt Lübbenau. Unter den geladenen Gästen waren Spitzenvertreter der Landkreise, Städte, Ämter und Gemeinden sowie von Verbänden, Vereinen und Bürgerinitiativen.
Sven Radigk von der LMBV stellte die ergriffenen Maßnahmen zur weiteren Reduzierung der Eisenfracht in der Spree und zum Schutz des Spreewaldes dar. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf Vorhaben in Sachsen und Brandenburg, die zu weiteren Minderung des Eisenockers beitragen sollen. Die Beflockungsmaßnahmen in der Vorflut der Talsperre Spremberg und die Grubenwasserreinigungsanlage bei Vetschau zeigen bereits jetzt die erhoffte Wirkung, müssen jedoch auch in Zukunft fortgesetzt werden.


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Roswitha Schier, CDU-Landtagsabgeordnete und Holger Bartsch, Vorsitzender der Bürgerstiftung „Kulturlandschaft Spreewald“, übergaben Minister Jörg Vogelsänger eine Wiesen-Aktie in einem Wert von 50 Euro. Am Rande der Konferenz warb die Kulturstiftung da
Rathaus Lübbenau - Als eine permanente Aufgabe wurde die Entschlammung der Fließe und ihre Schiffbarkeit herausgestellt. Kurt Augustin, Abteilungsleiter für den Bereich Wasser im Brandenburger Umweltministerium, zog insgesamt eine positive Bilanz der durchgeführten Pilotversuche zur Entschlammung und kündigte für 2017 weitere Vorhaben an.
Caroline Lenk stellte sich den Teilnehmern als die neue Biberbeauftragte des Landes Brandenburg vor. Sie hob den besonderen Schutzstatus des Bibers nach europäischem Recht heraus. Des Weiteren nahm sie in ihrem Vortrag Bezug auf förderfähige Präventionsmaßnahmen, die das Land Brandenburg unter bestimmten Voraussetzungen gewährt, und stellte die Möglichkeiten der Brandenburgischen Biberverordnung vor, die unter gewissen Voraussetzungen auch die Entnahme von Tieren oder das Entfernen von Biberburgen ermöglicht. Jürgen Trakat von der unteren Naturschutzbehörde  des Landkreises Märkisch-Oderland berichtete über  seine Erfahrungen mit der Ausbreitung des Bibers im Oderbruch sowie das Vorgehen der Arbeitsgruppe Biber im Oderbruch. Vertreter der Verwaltung, von den Naturschutzverbänden, der Landnutzer und des Gewässerunterhaltungsverband verständigten sich in dieser Arbeitsgruppe auf bestimmte Gewässerabschnitte außerhalb von Schutzgebieten im Oderbruch, an denen die Biberverordnung unmittelbar gilt.
Einen weiteren Schwerpunkt legte die Konferenz auf den Zustand und die Entwicklung des Waldbestandes im Spreewald. Dazu referierten Jörg Dunger vom Landesbetrieb Forst in Lübben und Eugen Nowak als Leiter des Biosphärenreservates Spreewald. Ein großes Problem für den Wald sehen die Experten in dem zu langsamen Abfluss größerer Wassermengen. Dabei ist der Erlenbestand im westlichen Hochwald durch die Tieflage in der Geländestruktur besonders betroffen. In der anschließend sachlich und konstruktiv geführten Diskussion wurde darauf verwiesen, dass die historisch angewandte Rabatten-Kultur bei der Baumpflanzung der übermäßigen Vernässung nachhaltig entgegenwirkte. Weitere Diskussionsthemen waren die Ausweitung der Kernzone im Biosphärenreservat und die herausragende Bedeutung des Spreewaldes als Kulturlandschaft. Roswitha Schier sagte am Ende der Konferenz zu, dass die Spreewaldkonferenz auch im Jahr 2019 wieder stattfinden wird.

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